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Bad Salzig
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Rheinland-Pfalz, Rhein-Hunsrück-Kreis, VG Boppard, 3300 E., 112 m |
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![]() Bad Salzig: Ortseingang |
Linksrheinisch am Salzbornbach und unterhalb der Fleckertshöhe gelegen, befindet sich Bad Salzig in einer geschützten Talmulde, von der aus man einen guten Blick auf die Burgen Sterrenberg und Liebenstein genießt, die am gegenüberliegenden Ufer in den Himmel ragen. An der wichtigsten römischen Herstraße Mainz-Köln, lag einst das heutige Bad Salzig. Als Teil des "Bopparder Reichs" wurde Bad Salzig nach der Eroberung des linkrheinischen Gebietes durch die Franken. Erstmals wurde die Stadt Bad Salzig im Jahre 922 in einer Urkunde erwähnt. Die Stadt war bis ins Jahre 1312 reichsunmittelbar, doch dann wurde der Ort mit den Städten Boppard und Oberwesel und deren zugehörigen Dörfern von KönigHeinrich VII. an seinen Bruder, den Erzbischof Balduin von Trier verpfändet. |
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Als im Jahre 1794 Soldaten der französischen Revolution in den Ort eindrangen, wurde der kurtrierischen Herrschaft ein gewaltsames Ende gemacht. Aber schon 21 Jahre später, 1815, fiel Salzig wie die anderen übrigen Rheinprovinzen an Preußen. In früheren Jahrhundert war Salzig ein ausgesprochenes Bauern- und Winzerdorf. Schon im 13. Jahrhundert wurden die Weinberge der Stadt erstmals in Urkunden erwähnt, es wird aber vermutet, dass der Weinbau schon viel früher dort betrieben wurde. Dei einer Landaufnahme im Jahre 1720 zählte man in der Gemarkung 466.000 Weinstöcke, von denen 1/3 im Besitz auswärtiger Großgrundbesitzer waren. Unter anderem gehörten zu ihnen der Landesherr, der Kurfürst von Trier, der Großherzog von Hessen, die Freiherren von Boos, Clodt, Eltz und Stein, die Deutschherren in Coblentz. Dieser Grundbesitz wurde aber nach der Besetzung durch die Soldaten der französischen Revolution enteignet. Im 18. Jahrhundert drängte der Anbau von Frühobst den Weinbau in den Hintergrund und besonders die Salziger Kirschen waren wegen ihres guten Geschmackes bis weit über Deutschland bekannt, sodass die Früchte auf Schiffen bis nach Holland und England ausgeführt wurden. |
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![]() Kurhaus und Trinkhalle von Bad Salzig |
Den Namen hat Boppards Stadtteil von den Salzquellen, die seit dem 19. Jahrhundert für Badegelegenheiten genutzt werden. Der Ort ist Mineralheilbad für Leber-, Magen-, Darm-, Gallen- und Stoffwechselerkrankungen, die mit Kurmitteln wie Trinkkuren, Inhalationen, Perl-, Sprudel- und Thermalbädern, subaqualen Darmbädern, Terrainkuren, Heilgymnastiken, Fangopackungen, unterschiedlichen Massagen und leichten Kneippkuranwendungen sowie Unterwassermassagen behandelt werden. Der Kurbetrieb findet ganzjährig statt. Sehenswürdigkeiten in Bad Salzig sind die Pfarrkirche St. Ägidius aus dem 15. Jahrhundert (Kurpark), auf deren neugotischem Hochaltar eine Skulptur des Schutzpatrons aus dem 15. Jahrhundert steht, sowie das Kurhaus, der Kurpark mit der schönen Plantanenallee und die Trink- und Wandelhalle. |
| Zur Blütezeit verwandeln sich die weitläufigen Obstplantagen in ein traumhaftes Blütenmeer. Außerdem verläuft - in Bad Salzig beginnend - die "Rheingoldstraße" über die Höhen des linken Rheinufers. Das bekannte Rheinlied "Es zogen drei Burschen wohl über den Rhein" bezieht sich ebenfalls auf den Ort. Sportliche Aktivitäten wie Angeln können ausgeübt werden. |
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| Ergänzende Texte zu Bad Salzig | |
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Info Adresse: |
Jährliche Feste: |
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Informationen: |
Touristikbetriebe in Bad Salzig: |
| www.moselreise.de | www.eifelreise.de | www.hunsrueck-nahereise.de | |