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Braubach
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Rheinland-Pfalz, Rhein-Lahn-Kreis, VG Braubach, 4000 E., 71 m |
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![]() Der "Eckfritz" wurde vor über 400 Jahren als Bauernschänke gegründet. |
Das rechtsrheinisch gelegene, altertümliche Wein- und Rosenstädtchen war ursprünglich ein Römerkastell, das an die Ausläufer des Taunus stieß. Im Bereich der heutigen Stadt Braubach wurden zahlreiche Relikte früherer Kulturen gefunden, die bis in die Bronzezeit um 1800 v. Chr. zurückreichen. Die erste urkundliche Erwähnung lässt sich auf die Jahre 691/92 datieren, als der Merowinger Helmgar der Basilika St. Kassius und Florentius, der heutigen Münsterkirche in Bonn, einen Weingarten mit Hof im Dorf Braubach zum Geschenk machte um sein Seelenheil zu fördern. Am 1. Dezember 1276 erhielt Braubach vom deutschen König Rudolf von Habsburg die Stadtrechte, lange nachdem die Marksburg bereits über der Siedlung thronte. Noch heute zeugen viele Kulturdenkmäler von früheren Zeiten, wie Teile der alten Stadtmauer mit ihren Türmen und die Fachwerkbauten im historischen Stadtkern. Der Kammersänger Heinrich Schlusnus wurde am 6. August 1888 in Braubach geboren und war als Bariton einer der bedeutendsten Vertreter vor allem des deutschen Liedes. Nach langjährigen Erfolgen auf denOperbühnen der Welt, wurde der Sänger, nachdem er am 19. Juni 1952 verstarb, in seiner Geburtsstadt Braubach beigesetzt. Die St. Martinskirche ist die älteste Kirche in Braubach und wurde im Jahre 1242 dem hl. Martin geweiht. Sie liegt im Bergsattel zwischen der Marksburg und den nach Süden weiterreichenden Berghöhen, was ihr wohl auch über die Jahrhunderte Schutz vor Zerstörung gebracht hat. Erwähnt wurde diese Kirche erstmals um das Jahr 1000 als eine der |
| Kirchen des Stifts St. Kastor zu Koblenz. Das Areal um die Kirche wird als Friedhof genutzt und von einer Bank, die vor der Kirche steht, hat man eine wundervolle Aussicht über den Rhein. Um 1300 wurde die St.-Barbara-Kirche erbaut und 1276 erhielt Braubach Stadtrechte. |
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![]() Das Obertor der Stadtbefestigung. |
Die Marksburg (ehemals Burg Brubach), die 150 m über dem Rhein thront, ist die einzige vollständig erhaltene Ritterburg und wurde um 1200 errichtet. Zu den wechselnden Besitzern gehörten die Grafengeschlechter Eppstein, Katzenelnbogen und die hessischen Landgrafen.
Ihren Namen erhielt sie im 15. Jahrhundert, als sie mit einer Burgkapelle dem heiligen Markus geweiht wurde. Seitdem blieb sie unzerstört und zählt somit zu den besterhaltensten, mittelalterlichen Burgen des Rheins. Es heißt, dass Kaiser Heinrich IV hier 1105 Schutz gesucht haben soll. Die Marksburg besteht aus einem 40 m hohen Bergfried, Palas, Bauten um den Hof, einem fünfeckigen Turm und einer Schildmauer. Die um 1300 errichtete St.-Barbara-Kirche mit romanischem Chor und wuchtigem Kirchturm (dem Überbleibsel der Wehranlagen), läd zum Besuch ein. Neben Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung, die noch in Türmen, Toren und Mauern erhalten, kann man auch die Philippsburg aus dem 16. Jahrhundert ansehen. In ihr befinden sich Kelleranlagen und Weinvorräte des Winzervereins. |
| Hinter der Marksburg liegt das antike Erzbergwerk Rosenberg, das schon zu Römerzeiten in Gebrauch war: Man schürfte Blei und Silber. Südlich von Braubach befinden sich die Heilquellen "Dinkholder Brunnen" und "Salzborn". |
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| Ergänzende Texte zu Braubach | |
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Info Adresse: |
Jährliche Feste:
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Informationen: |
Touristikbetriebe in Braubach: |
| www.moselreise.de | www.eifelreise.de | www.hunsrueck-nahereise.de | |