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Lahnstein
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Rheinland-Pfalz, Rhein-Lahn-Kreis, 20.000 E., 71 m |
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![]() Das berühmte Wirtshaus an der Lahn. |
Dort, wo die Lahn in den Rhein mündet, liegt die Stadt Lahnstein. Mit ihren knapp 20.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt des Rhein-Lahn-Kreises und zählt damit zu den sogenannten "großen kreisangehörigen Städten" im Land Rheinland-Pfalz. Die Geschichte der Stadt Lahnstein reicht weit in die Anfänge des Rheintales zurück. Schon für die jüngere Steinzeit (4000 bis 1800 v. Chr.) sind in mehreren Funden in Lahnstein und Umgebung Zeugen menschlichen Lebens vorhanden. Eine stärkere Besiedelung brachten die Bronzezeit sowie später die Eisenzeit. An der Lahnmündung wurde im letzten Viertel des 3. Jahrhunderts nach Christus zum Schutz der Rheinlinie ein römischer Burgus gebaut, der erst aufgegeben wurde, als nach 400 die römischen Truppen vom Rheinufer abzogen. Dieser steinerne Turm, im Mittelalter "domus fortis supra Lonetam" (übersetzt: festes Haus an der Lahn) genannt, gab der heutigen Stadt den Namen Lahnstein. |
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Am 9. Januar 1324 wurde durch König Ludwig zu Bacharach der Stadt Lahnstein und ihrem ganzen Gebiet dieselben Freiheiten gegeben, wie sie Frankfurt besaß. Insbesondere in Bezug auf Stadtverfassung, Gericht und Markt. |
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![]() Das prächtige, alte Rathaus |
Der Ort wurde in den nächsten Jahrzehnten stark befestigt und neben der Burg Lahneck wurde eine weitere Burg, die Neuerburg gebaut. Die Stadt wurde außerdem von einer zweifachen Stadtmauer mit Gräben und 16 Türmen umgeben. In Kriegszeiten fanden die Bürger aber weiterhin Aufnahme und Schutz in den stark befestigten Städten Koblenz, Boppard und Ehrenbreitstein. Lahnstein war durch seine Lage am Rhein, an der mächtigen, heiß umkämpften Völkerstraße, in viele Kriege verwickelt und wurde mehrmals belagert und erobert. Niederlahnstein erhielt im Jahre 1885 die Stadtrechte und dadurch auch die städtischen Freiheiten. 1970 schlossen sich die beiden bisher selbständigen Gemeinden Ober- und Niederlahnstein zur heutigen Stadt zusammen, die beiderseits der Lahnmündung und zu Füßen der Burg Lahneck liegt. Die Burg wurde 1240 - 1245 als Sitz der Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz erbaut, jedoch schon 1688 durch die Franzosen zerstört. Die kreuzförmige Kapelle, deren gotischer Chor und deren Glasmalereien aus dem 15. Jahrhundert heute noch zu besichtigen sind, stellte man 1860 wieder her und der Neuaufbau der Burg fand im 19. Jahrhundert statt sowie 1937 eine grundlegende Restaurierung des Gebäudekomplexes im Stil der englischen Neugotik. |
![]() Das Martinsschloss |
Weitere Attraktionen der Burg Lahneck sind die Reste der Burgküche, der 12 Meter tiefe Brunnen, ein Original-Ablaßbrief von 1332, Tafelgemälde und Plastiken aus dem 15. - 18. Jahrhundert, Gemälde, Portraits und schöne, alte Möbelstücke.In Lahnstein selbst kann man das alte Rathaus (um 1500), das Johannis-Kloster mit der romanischen Basilika aus dem 12. Jahrhundert und die mittelalterliche Stadtmauer mit Wehrgang und Hexenturm besichtigen. Schaut man über den Rhein, thront dort im Koblenzer Stadtteil Kapellen-Stolzenfels eine der malerischsten Burgen "Schloss Stolzenfels", von dem aus man einen wunderschönen Blick auf Lahnstein hat. Im Kur- und Erholungsgebiet in Lahnstein auf der Höhe findet man eine großzügige Badeanlage und zahlreiche Einrichtungen, die der Gesundheit und dem Sport dienen. Das Lahntal bietet einige sportliche Möglichkeiten: Ausser Wassersport kann man auch längere Radtouren unternehmen oder die "Ruppertsklamm" hochwandern. |
| Das "Dorimare"-Schwimmbad läd zu einem Besuch ein und wer Mittelalter hautnah erleben möchte, sollte sich die komödiantischen Burgspiele ansehen. |
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| Ergänzende Texte zu Lahnstein | |
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Info Adresse: |
Jährliche Feste:
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Informationen: |
Touristikbetriebe in Lahnstein: |
| www.moselreise.de | www.eifelreise.de | www.hunsrueck-nahereise.de | |