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Leubsdorf
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Rheinland-Pfalz, Kreis Neuwied, 1500 E., 65 m |
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Text aus "Der romantische Rhein" von Thomas Krämer, ©Rhein-Mosel-Verlag |
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Leubsdorf hat eine 1300-jährige Tradition im Weinbau Die erste Erwähnung des Ortes unter dem Namen Lupstorf geht auf das Jahr 639 zurück. Pippin I. übergab seiner Tochter Gertrud auch diesen Ort, wodurch er zu ihrem Kloster Nivelles kommt. Mechthild von Sayn übergibt am 1. Mai 1250 ihren gesamten Besitz vom Ariendorfer Bach abwärts dem Erzbischof von Köln, Konrad von Hochstaden. Darunter fallen viele Ortschaften, so auch Leubsdorf. Bis 1802 bleibt es kölnisch. Sehenswert sind schöne Fachwerkbauten, einstige Klösterhöfe, so die »Steckkuhl«, einst Hof der Abtei Marienstatt, und der »Stiftshof« von Kaiserswerth. Wahrzeichen des Ortes ist die »Weiße Kirche am Rhein«, die imposante Pfarrkirche St. Walburga, die im 13. Jahrhundert einschiffig errichtet und 1905/1906 vom Architekt Theo Hermann zur neugotischen Kirche umgebaut wurde. Von dem früheren Gebäude sind der Westturm und die Chorapsis erhalten. Die »Kölner Madonna« stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert und die Kreuzigungsgruppe aus dem 16. Jahrhundert. Der geschichtlich bedeutsamste Fachwerkbau ist die Burg aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, eine ehemalige Zollburg der Vögte von Lupstorf. |
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