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Loreley
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Im Zentrum des romantischen Mittelrheins ragt der Loreley-Felsen über den Strom. Die 1973 ausgewiesene, gut ausgeschilderte Loreley-Burgen-Straße führt vorbei an der Sauerburg, der Pfalz im Rhein und den Burgen Gutenfels, Reichenberg, Katz, Maus, Liebstein und Sterrenberg und gibt Ausblick auf Schönburg und Rheinfels. Aus dieser herrlichen Landschaft sind der Wein und sein Anbau nicht wegzudenken. Seine Geschichte reicht bis weit vor die Römerzeit zurück. Der Mittelrhein-Wein hat wegen seines besonderen Geschmackes und seiner Bekömmlichkeit überall auf der ganzen Welt Freunde gefunden. Wenn die Fahrensleute der vergangenen Jahrhunderte rheinabwärts segelnd die Loreley passiert hatten, machten sie ihre Schiffe erleichtert an den Ufern von St. Goar und St. Goarshausen fest. Sie hatten ihre Fracht glücklich und schadlos an den gefährlichen Klippen im Fluss vorbei manövriert. Das Herz des Rheins schlägt im Tal der Loreley und der Strom selbst ist es, welcher dem Land zwischen Berg und Tal seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. Ob Römer, Franken, Adel und Klerus, die Handelsleute des Mittelalters oder die französischen Soldaten des Sonnenkönigs - der Rhein hat sie alle angezogen und herangespült und sie alle haben im Tal der Loreley ihre Spuren hinterlassen. Die Landschaft am Mittelrhein war schon in vorgeschichtlicher Zeit unter römischer Herrschaft dicht besiedelt. Erstaunlich ist die große Anzahl der vordeutschen und altertümlich deutschen Ortsnamen. Das Tal ist hier besonders begünstigt. Der schroffe Fels schützt und zusammen mit dem Fluss sorgt er dafür, dass hier die Wärme des Tages länger verweilt. |
| Wie ein großes Panoramakino, nur viel besser - so empfängt die Rheinlandschaft ihre Gäste. Jedes Dorf, jede Burg und jede Weinlage verkörpert seinen eigene Charakter und sorgt somit für einen unvergesslichen Aufenthalt. |
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![]() Blick von dem Loreleyfelsen |
Das Loreleyland ist in erster Linie ein Rieslingland. Eine kleinbeerige Frucht mit großem Aroma ist der Ausgangspunkt für weiße Spitzenweine. Das Tal der Loreley selbst ist das schönste Etikett für Spitzenweine, welche in den Weinstuben und Straußwirtschaften ausgeschenkt werden. Wein wird hier im Tal zur Lebenseinstellung, zur Lebensfreude und zum Lebenselixier. |
| und Reichenberg gehörten zu den Burgen dieses reichen und baufreudigen Geschlecht, dessen Erbe 1479 an die Landgrafen von Hessen fiel. Die Pfalzgrafen bei Rhein waren die Herren des Unteramtes Kaub, zu der die Pfalz als Zollburg sowie die Gutenfels, Weisel und Dörscheid gehörten. Die kurpfälzische Grenzburg Sauerburg war später niederadligen Familien, zuletzt den bekannten Grafen von Sickingen, mit einer kleinen Herrschaft um Sauerthal vergeben. Das einheimische Geschlecht der Fürsten von Nassau übernahm 1802 die pfälzische und trierischen Orte. |
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| Die Sage von der Loreley |
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![]() Die schöne Loreley |
In der Loreleyhöhle, die der Bornicher Gemeinde während dem 30jährigen Krieg als Zufluchtsstätte diente und erst dem Tunnelbau 1863-68 zum Opfer fiel, wohnte einst die Bergfrau "Loreley". |
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Als das Abendrot verging und die ersten Sterne am Himmel funkelten, erreichte das gräfliche Fahrzeug die gigantische Schlucht unterhalb der "Sieben Jungfrauen". Im Banne eines wundersamen Gesanges, der in den Felskulissen widerhallte, gewahrten sie die liebreizende Erscheinung der Loreley über der steilsten Gesteinswand. Ungestüm trieb der Junggraf die Ruderknechte zum Landen. Nun trennten sie nur noch wenige Schrittlängen vom Geröllufer. Doch alle starrten empor. Da erlahm ihre Kraft an den Riemen. Der Steuermann vergaß seine Pflicht. Führerlos schwankte der Nachen zu Tal. In jäher Ungeduld sprang der Erbgraf von Bord und verschwand mit dem Aufschrei " O Loreley!" in dem Sog der Strudel. "Vater, geschwind, geschwind! Sturzwellen erhoben sich felshoch gleich rasenden Strandbrechern und trugen die Fee fort in das Grau der abendroten Dünste, bis sie entschwand. Totenstille war es über den brausenden Wogen. Seit diesem Begebnis war die Loreley nicht mehr zu sehen. Nur im vielfältigen Echo verhöhnt sie die Rufer am Fels, wo der Teufel einst die gewaltigen Rundungen seiner Sitzflächen zurückließ. |
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Info Adresse: |
Jährliche Feste:
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Informationen: |
Touristikbetriebe in Sankt Goarshausen |
| www.moselreise.de | www.eifelreise.de | www.hunsrueck-nahereise.de | |