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Neuwied
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63150 m, 70.000 E., Kreis Neuwied |
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![]() Bürgermeister Krupp schützte Neuwied durch einen Deich. Heute erinnert das Denkmal an ihn. |
Die relativ jung durch Eingemeindungen erweiterte Stadt (seit 1970) liegt an den Flüssen Rhein und Wied. Im Gegensatz zur Innenstadt, das heißt der "alten" Stadt Neuwied, die 1653 durch Graf Friedrich zu Wied gegründet wurde, sind die meisten anderen Stadtteile alte Orte, die teils in prähistorischer Zeit besiedelt waren, teils in die Römerzeit zurückreichen und in ihrem Kern vielfach Reste der mittelalterlichen Bebauung aufweisen. Zu Neuwied gehören die traditionsreichen Stadtteile Altwied, Block, Engers, Feldkirchen, Gladbach, Heimbach-Weis, Irlicher, Niederbieber-Segendorf, Oberbieber, Rodenbach und Torney. In römischer Zeit lagen kleine Erdkastelle bei Rockenfeld, Block und auf der Höhe hinter Oberbieber; in Heddesdorf und Niederbieber befestigte Lager (Kastelle) zur Sicherung des Rheinüberganges und des Limes, der von Rheinbrohl her kommend durch den Heimbacher Wald führt und dann die Neuwieder Gemarkung verlässt. Aus der Frankenzeit sind Grabstätten, bei Gladbach Teile eines Dorfes, ausgegraben worden. 500 vor Christus liessen sich Eiszeitmenschen in Gönnersdorf bei Neuwied nieder. Bedeutende Spuren dieser frühen Bewohner werden noch heute entdeckt. |
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Die Römer bauten Limes zum Schutz gegen die "barbarischen" Germanen, dies waren die ersten Übergänge über den Rhein. 1357 bekam Engers, einer der heutigen Stadteile, die Stadtrechte übertragen, fast 300 Jahre vor Neuwied. |
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![]() Blick über den Rhein auf Neuwied |
Während der Kriege im Anschluß an die französische Revolution (1795-1797) war Neuwied Schauplatz mehrerer Gefechte zwischen Franzosen und den Truppen Preußens und Österreichs. Am 18. April 1797 "Schlacht bei Neuwied", deren Ausgang Napoleon in Paris die Oberhand gewinnen ließ. Sehenswert sind die ehemalige über 840 Jahre alte Abtei Rommersdorf (Stadtteil Heimbach-Weis), die Burgruine Altwied sowie die Schlösser der Fürsten zu Wied (1756 vollendet) und Engers (17591761 von J. Seiz, einem Schüler Neumanns). Die Stadt trug bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts vornehmlich ländlichen und kleinbürgerlichen Charakter. Ein besonderes Kuriosum dieser Zeit waren die sogenannten Lotteriehäuser. Sie wurden vom Staat finanziert und anschließend für wenig Geld verlost. Diese Häuser dienten damals den Zweck, neue Bürger für die Stadt zu werben. Es folgte eine Zeit des Aufschwungs für Landwirtschaft, Gewerbe, Handel und Verkehr, während die industrielle Entwicklung seit 1850 einsetzte. Wesentlich zur Entwicklung trugen die günstige Verkehrslage bei: rechtsrheinischen Eisenbahnstrecke, 1884 Neuwied-Engers-Altkirchen. |
| Im Jahre 1858 war die Eröffnung der linksrheinischen, 1869 der rechtrheinischen Eisenbahnstrecke. Einmalig sind wohl die am Rhein befindlichen Hochwasserdeiche, die der Stadt auch den Namen "Deichstadt" gegeben haben. Der Stadtteil Heimbach-Weis ist Heimat des Neuwieder Zoos (Tel. 02622/81166). Das Museum Monrepos, das Exponate zur Archäologie des Eiszeitalters beherbergt, liegt im Stadtteil Segendorf (Tel. 02631/72043/4). Glanzstücke des Kreismuseums sind die berühmten Roentgen-Möbel und Kinzing-Uhren. Daneben gibt es Exponate zur Vor- und Frühgeschichte der Region sowie heimatkundliche Funde zu betrachten (Tel. 02631/8030). Die Stadt ist ein regionales Einkaufszentrum mit kulturellem Angebot wie Theater, Konzerten, dem "Neuwieder Sommer", Museen, der Abtei Rommersdorf und einem Zoo. Tennis, Reiten, Minigolf, Eislaufen, Schwimmen, Waldlehrpfad, Trimmpfad. |
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| Ergänzende Texte zu Neuwied | |
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Info Adresse: |
Jährliche Feste:
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Informationen: |
Touristikbetriebe in Neuwied |
| www.moselreise.de | www.eifelreise.de | www.hunsrueck-nahereise.de | |