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Schönburg
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![]() Blick von der Schönburg auf die Stadt |
Die Schönburg, oder, um einmal mehr mit Freiligrath zu sprechen, »der Romantik schönster Zufl uchtsort am Rhein« wird wohl im Zusammenhang mit der Schenkung des Ortes Wesel an das Erzstift Magdeburg entstanden sein als Sitz für die bestellten Vögte. Erstmals erwähnt wird sie 1149, im Besitz des Lehenträgers Pfalzgraf Hermann von Stahleck. Als Friedrich Barbarossa 1166 die Schönburg und den Ort zurück erwarb, wurde erstmals das Geschlecht Schönburg erwähnt, das rasch wuchs. Deshalb wuchs die Burg mit. Im Jahr 1318 ging sie an Balduin von Trier, während des Dreißigjährigen Krieges war sie bereits im Verfall, 1689 ausgeplündert, niedergebrannt und zerstört. 1796 wurde sie zu französischem Nationaleigentum erklärt. Es folgten zahlreiche Besitzerwechsel, bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts der deutsch-amerikanische Bankier T. J. Oakley Rhinelander aus New York die Ruine kaufte und restaurieren ließ. |
![]() Innenseite der Schildmauer der Schönburg |
Die Schönburg hat (so ist das mit den Ganerben) drei Bergfriede und eine mächtige Schildmauer, eine der bedeutendsten ihrer Art. Die spätgotische Burgkapelle wurde von Rhinelander auf ihren alten Grundmauern wieder errichtet. 1950 erwarb die Stadt Oberwesel die Burg und baute weitere Teile aus. Heute dient der südliche Teil der Schönburg, die früheren Kemenaten, als Burghotel- Restaurant. Oberwesel hat zu all dem auch ein Stadtmuseum und ein Bäcke reimuseum zu bieten, und natürlich viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. |
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Info Adresse: |
Informationen: |
| www.moselreise.de | www.eifelreise.de | www.hunsrueck-nahereise.de | |