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Rüdesheim
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Hessen, Rheingau-Untertaunus-Kreis, VG Rüdesheim, 10 600 E., 83 m |
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![]() Das bekannte Niederwald-Denkmal |
Die rechtsrheinisch gegenüber der Nahemündung gelegene Wein-Stadt wurde im 6. / 7. Jahrhundert gegründet und schon die Römer betrieben hier Weinbau. Im Mittelalter war sie Rittersitz und ein wichtiger Handelspunkt an der Kaufmannsstraße, die von Rüdesheim bis Lorch und umgekehrt verlief. Die Waren wurden mit Rheinschiffen herantransportiert und dann über das Gebirge nach Lorch befördert. Von der alten Stadt ist noch der mittelalterliche Kern erhalten, schöne Fachwerkhäuser, sowie Teile der Stadtbefestigung (Adlerturm). Im Brömserhof, der aus dem 16. Jahrhundert stammt, kann man Freskomalereien bewundern und in der bekannten Drosselgasse schöne, alte Weinschenken besichtigen. Oberhalb von Rüdesheim befindet sich das Niederwalddenkmal, das an die Einigung Deutschlands 1871 erinnert. Es wurde 1876 - 1883 nach Plänen des Architekten Prof. K. Weisbach und des Bildhauers Prof. J. Schilling erbaut. Die 12,38 m hohe "Germania" thront auf einem 25 m hohen Sockel, den die Figuren "Krieg" und "Frieden" zieren. Ein Bronzerelief, das circa 200 lebensgroße Personen darstellt, ( u.a. Kaiser Wilhelm I. auf seinem Pferd, und - als Kronprinz - den späteren Kaiser Friedrich III., der den bayerischen Generälen von der Tann und von Hartmann die Hand zur Verbrüderung zwischen Nord- und Süddeutschland reicht) verläuft am Unterbau. Seitlich findet man die Figuren "Abschied" und "Heimkehr". Den Fuß des Sockels bildet die Rhein-Mosel-Gruppe: Vater Rhein überreicht der Mosel ein Wachthorn für die Wacht am Rhein. |
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Zu Fuß kann man das Niederwalddenkmal in 45 Min erwandern oder in 9 Min mit der Kabinenseilbahn hinauffahren. Der Ausblick ist sehr sehenswert. |
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![]() Von der Seilbahn genießt man einen schönen Blick auf die Umgebung und Rüdesheim |
Nur wenige Gehminuten vom Denkmal entfernt befindet sich die künstliche Ruine Rossel, von deren Turm sich ebenfalls eine schöne Rundum-Aussicht bietet. Die Zauberhöhle liegt ganz in der Nähe, genauso wie das Jagdschloß Niederwald, das ehemals den Mainzer Kurfürsten gehörte und nach Versailler Vorbild prunkvoll ausgestattet wurde. 1924 errichtete man es nach einem Brand neu und heute befindet sich ein Hotel darin. In Rüdesheim selbst steht die katholische Pfarrkirche, die um 1500 erbaut wurde. Ihre symmetrische zweischiffige Halle ergänzte man 1912 / 1913 mit einem weiteren Seitenschiff. Eine Muttergottes von 1380, Grabdenkmäler aus dem 16. bis 19. Jahrhundert und ein schöner Marienaltar (Ende des 16. Jahrhunderts) sind zu besichtigen. Die Boosenburg, die ein mittelalterliches Lehen war, lohnt sich zu besuchen. Als Festung der Mainzer Erzbischöfe diente bis ins 13. Jahrhundert die Brömserburg, eine um 800 n. Chr. erbaute Wasserburg. - Vermutlich handelt es sich dabei um eine römisches Kastell. - Sie ist die älteste rheinische Burg und Stammburg der Ritter von Rüdesheim bis 1678. Außerdem war die Brömserburg Sitz des Freigerichts und seit 1812 gehörte sie den Grafen von Ingelheim. Die aus vier Wohnflügeln, die um einen Turm angelegt sind, bestehende Burg ist erst seit dem 19. Jahrhundert wieder bewohnbar und heute beherbergt sie ein Heimatmuseum, in dem u.a. Wein- und Trinkgefäße ausgestellt sind. |
| Im Ortsteil Eibingen kann das Benediktinerkloster - im 12. Jahrhundert gestiftet - und die Abtei St. Hildegard (1904) angesehen werden. Sportliche Aktivitäten wie Tennis, Reiten und Minigolf sind möglich. Außerdem gibt es ein Hallenbad und ein beheiztes Schwimmbad in den Rheinanlagen. |
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| Ergänzende Texte zu Rüdesheim | |
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Info Adresse: |
Jährliche Feste:
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Informationen: |
Touristikbetriebe in Rüdesheim: |
| www.moselreise.de | www.eifelreise.de | www.hunsrueck-nahereise.de | |