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Vallendar
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Rheinland-Pfalz, Kreis Mayen-Koblenz, VG Vallendar, 68 m, 10000 E., |
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![]() Stadtansicht von Vallendar |
Der Keltenstamm der Treverer war es, der sich gegen 650 vor Christus hier niederließen und einen festen Siedlungsplatz gründeten. 830/840 wurde die grundherrschaft über Vallendar durch die Erzbischöfe von Trier erstmals erwähnt. Auch die Römer ließen manch Erinnerungsstück zurück. Im Jahr 1240 wurde durch Heinrich III eine Burg gebaut, die bis 1767 der Sayner Familie gehörte und an deren Stelle die heutige "Marienburg" steht. Ebenfalls wurde 1240 eine Stadtbefestigung mit vier Toren errichtet. 1633 zerstörte der dreißigjährige Krieg teilweise den Ort. 1767 Vallendar wird Sitz eines Trier Oberamtes. Im Jahre 1770 wurde die alte Burg abgerissen und durch den Bau der heutigen Marienburg ersetzt. In den Jahren 1813 und 1814 war Vallendar in dem Befreiungskrieg ständiger Durchzugs- und Einquartierungsstation alliierter Truppen. Viele Einwohner starben damals an Typhus. Im II. Weltkrieg wurde die Stadt zu 60% zerstört. Die 1000jährige Kleinstadt ist inmitten von drei Tälern mit ausgedehntem Waldbestand gelegen. Als staatlich anerkannter Kneipp- und Luftkurort bietet sie ein Kurheim und ein Erholungszentrum im Meerbachtal. |
![]() Eingang der Marienburg |
Das Straßenbild wird besonders von alten Bürgerhäusern des 17. und 18. Jahrhunderts geprägt. Oftmals sind an den Fachwerkhäusern aufwendige Schnitzereien wie Hausmarken, Rosetten, Figuren oder Sprüche vorhanden. Besonders wertvoll ist das "Kurheim Margarethe" mit seinen schönen Jugendstilfenstern. Hervorzuheben ist auch die Kirche "St. Marzellinus und Petrus" (16. und 19. Jahrhundert) die von Lassaux erbaut wurde, sowie die aus roten Backstein, im neugotischen Stil errichtete evangelische Pfarrkirche. Das im Jahre 1773 von J.Q. d'Ester errichtete Barockgebäude, die "Marienburg" ist heute Sitz der WHU (Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmernsführung). Der 1695-1698 entstandene "Wiltberger Hof" (1695/1698 erbaut) wird von den Schönstätter Marienschwestern als Internat genutzt. Am Ortsrand erstreckt sich der weltbekannte Wallfahrtsort Schönstatt (Stadtteil) mit der Anbetungskirche und dem Urheiligtum. Gründer der Schönstätter Geimeinschaft war Pater Kentenich unter dem sich die Gemeinschaft, zuerst aus Schülern des damaligen Internats der Pallottiner, gründete. |
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Vallendar ist Sitz einer wissenschaftlichen und einer theologischen (Pallottiner) Hochschule sowie einer Neurologischen Klinik des BDH. Eine Brücke führt zur Insel Niederwerth. Freizeitbad mit Wärmehalle, Tennis, Angeln, Minigolf, Boule. |
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| Ergänzende Texte zu Vallendar | |
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Info Adresse:
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Jährliche Feste:
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Inormationen: |
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